Regionalgruppe Schweiz der Giordano Bruno Stiftung im Aufbau

In der Schweiz formiert sich eine Regionalgruppe der Giordano Bruno Stiftung. Fast 20 Personen trafen sich am 12. Juni in Zürich, um sich persönlich kennenzulernen, zentrale Anliegen zu besprechen und weitere Schritte zu vereinbaren. Die Stiftung ist eine Denkfabrik für Humanismus und Aufklärung. In Deutschland wird sie von bekannten Wissenschaftlern und Künstlern wie Wolf Singer und Ralf König unterstützt. Der freischaffende Philosoph und Schriftsteller Michael Schmidt-Salomon gehört dem Vorstand an. Die Stiftung sammelt neueste Erkenntnisse der Geistes-, Sozial- und Naturwissenschaften, um ihre Bedeutung für das humanistische Anliegen eines
“friedlichen und gleichberechtigten Zusammenlebens der Menschen im Diesseits” herauszuarbeiten. Ziel ist es, die Grundzüge eines naturalistischen Weltbildes sowie einer säkularen, evolutionär- humanistischen Ethik bzw. Politik zu entwickeln und der interessierten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Bei dem Treffen in Zürich äusserte man den Wunsch, eng mit anderen Gruppen wie den Freidenkern zusammenzuarbeiten. Kontakt: info@giordano-bruno-stiftung.ch

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8 Kommentare zu „Regionalgruppe Schweiz der Giordano Bruno Stiftung im Aufbau“

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  2. silvia zollinger sagt:

    freue mich ungemein über ihr vorhaben. bitte informieren sie mich weiterhin oder geben sie mir den termin und den ort ihrer nächsten versammlung an.

    viel erfolg!

    s. zollinger

  3. Renate Eckert sagt:

    Ich würde mich freuen, über den Fortgang Ihres Vorhabens informiert zu werden.
    Falls es Treffen in der Schweiz gibt, würde ich gerne daran teinnehmen.
    R. Eckert

  4. metal sagt:

    Moses und Hitler: Zwei Brüder

    Jakob Boetszch: “Moses und Hitler haben vieles gemeinsam, sie hatten die gleichen Ideen und vollbrachten ähnliche Taten. Beide waren intensiv bestrebt, andere Völker auszurotten. Beide taten dies in erster Linie für die eigene Ideologie und um für das eigene Volk, das Land und die Güter der anderen Völker in Besitz zu nehmen. Bei Moses waren es die Amalekiter, Amoriter, Kanaaniter, Hethiter, Pheresiter, Heviter und Jebusiter, Midianiter und noch manche mehr, die ausgerottet wurden oder ausgerottet werden sollten. Bei Hitler waren es hauptsächlich die Juden, Roma, Sinti und viele Slawen. Moses hat sich auf seinen Gott Jahwe berufen, Hitler auf die Vorsehung. Beide angerufenen überweltlichen Autoritäten hatten nicht nur nichts gegen die Völkermorde einzuwenden; im Gegenteil, diese Genozide wurden im Interesse der auserwählten Volksgruppen der Juden und der Arier von den göttlichen Autoritäten gebilligt bzw. angeordnet. Im vierten Buch Moses, Kapitel 31 heisst es beispielsweise über das Volk der Midianiter: „Und sie (Israeliten) führten das Heer wider die Midianiter, wie der Herr dem Moses geboten hatte, und erwürgten alles, was männlich war.“ Und etwas weiter: „Und die Kinder Israel nahmen gefangen die Weiber der Midianiter und ihre Kinder; all ihr Vieh, alle ihre Habe und alle ihre Güter raubten sie, und verbrannten mit Feuer alle ihre Städte. Und nahmen allen Raub und alles, was zu nehmen war, Menschen und Vieh.“ Aber etwas später heisst es: „Moses ward zornig über die Hauptleute des Heeres und sprach zu ihnen: Warum habt ihr alle Weiber leben lassen?“ So mussten sie die Frauen auch umbringen. Manchmal wurden den Israeliten bezüglich Frauen Ausnahmen gestattet, so dass sie die noch jungfräulichen Mädchen nicht umbringen mussten, sondern sie für sich behalten und benutzen durften. Joshua, Gehilfe und Nachfolger des Moses, hat den Genozid ebenso gründlich gelernt und ausgeübt.

    Aus der Nazi-Schreckensherrschaft ist uns bekannt, wie Familien auseinander gerissen und zerstört wurden. Die genau gleichen Grausamkeiten werden im 4. Buch Moses in aller Ausführlichkeit geschildert, nämlich wie die nichtjüdischen Frauen ausgestossen werden mussten, auch wenn sie Kinder hatten oder schwanger waren. Es heisst: Das Volk Israel und die Priester und Leviten sind nicht abgesondert von den Völkern in den Ländern… nämlich die Kanaaniter, Hethiter, Pheresiter, Jebusiter, Ammoniter, Moabiter, Ägypter und Amoriter; denn sie haben deren Töchter genommen für sich und ihre Söhne und den heiligen Samen gemein gemacht mit diesen Völkern. Wohl in keiner schriftlichen Überlieferung wird die Reinheit des Blutes bzw. der Rasse und der Religion fanatischer vertreten und verfolgt als im alten Testament Die Begründung: Gott habe die Kinder Israel als sein Volk erwählt und werde sie über alle Völker auf Erden erheben. Diese Ideologie der Einzigartigkeit und Auserwähltheit mit ihren unabsehbar schrecklichen Folgen hat im Nazireich grausamste Auferstehung und praktische Umsetzung erfahren. Doch niemand soll aus diesen Ausführungen neue Begründungen für Antisemitismus ziehen. Diese Ideologie der Auserwähltheit ist nämlich gleichermassen im Christentum weiter verfolgt worden. Bei Lukas 6 heisst es: „Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt”. Und bei Matthäus wird Jesus zitiert: „Viele sind berufen, aber wenige sind auserwählt” und er soll gesagt haben, er komme zurück um seine „Auserwählten” zu sammeln. Die gleiche Ideologie findet sich von den Aposteln bis zum heutigen Papst; bei den evangelikalen Amerikanern wie bei den jüdischen Siedlern und den israelischen Rechtsparteien und ebenso bei den Islamisten, welche die ganze Welt unter die Herrschaft ihres gewalttätigen Allah bringen wollen. Warum zählen diese Moses-Bücher mit den schrecklichen Holocaust-Geschichten immer noch zu den heiligen Büchern im Judentum, im Christentum und offenbar auch im Islam? Wäre es nicht an der Zeit, diese Bücher als das zu bezeichnen, was sie tatsächlich sind: Anleitungen zu Holocaust-Ideologien und Quelle nicht endender religiös und ideologisch motivierter Kämpfe und Vernichtungsfeldzüge? Wem es gelingt, sich von der Idee des durch Gott speziellen Auserwähltseins gegenüber den meisten anderen Menschen zu lösen, der leistet einen kaum zu überschätzenden Beitrag zum Frieden in der Welt.”

  5. Jost Rüegg sagt:

    Bin zufällig beim Recherchieren über Prof. Dr. Beda Martin Stadler auf diese Stiftung gestossen.
    Auch wenn mir der provokative Stil von Beda Stadler, sein manchmal etwa respektloser Umgang mit seinen Gesprächspartnern missfällt, gefällt mir sein Ausspruch : “Ich weiss dass ich ein Affe bin.”
    Mich erstaunt, dass intelligente Menschen, die über genügend Lebenserfahrung verfügen, also über 50 sind, nicht zwangsläufig zum Schluss kommen, dass Religionen zwar hilfreiche Modelle sind, die für viele Menschen Führung und Hoffnung vermitteln und ihnen das endliche Leben erst erträglich machen, dass diese Religionen aber wenig mit der Realität zu tun haben, einfach Geschichten sind.
    Auch wenn Menschen, die an kein Leben nach dem Tod glauben, ist ihre Überzeugung, dass nach dem Hirntod das Individuum eben erlischt und wohl für immer verschwindet, ein Glaube. Nur kommt dieser Glaube der Realität sicher viel näher und ist die Endlichkeit des Individuums viel wahrscheinlicher, als das “Leben nach dem Tod”, das uns über Religionen vermittelt wird.
    Es freut mich – und wundert mich nicht, dass die GBS offenbar einen Humanismus vertritt, der Tiere mit einschliesst und der ohne religiöse Übrerzeugungen viel glaubwürdiger ist und wohl auch gelebt weden kann. Ob damit allerdings die Menschheit besser überlebt bleibt für mich fraglich. Für das endliche Individuum kann diese Auffassung aber eventuell mit mehr Erkenntnisgewinn verbunden sein und ein befriedigenderes Leben für sich und seine Nachkommen ermöglichen.

  6. Chris Sigrist sagt:

    Guten Tag,

    Möchte eine kl. Geldspende machen…ohne Kredit Karte…was ist die IBAN Bank Nummer ?

    MFG

  7. Andreas Kyriacou sagt:

    @Chris Sigrist
    Die gbs-regionalgruppe Schweiz existiert nicht mehr. Aber die Freidenker-Vereinigung der Schweiz arbeitet eng mit der gbs zusammen, zuletzt zum Wissensfestival Denkfest. Das Bildungskonto der FVS lautet CH96 0900 0000 8557 9352 8.

    Die gbs selbst hat natürlich auch ein Konto: DE40 5605 1790 0002 2222 22.

    Vielen Dank für die Unterstützung!

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