Die FVS empfiehlt Missbrauchsopfern dringend, sich zuerst bei unabhängigen Stellen zu melden, nicht bei kirchlichen Hotlines, ob sie “Gott hilft” oder anders heissen …
Weder Scharia noch Canonica
Die katholische Kirche soll sich um ihr Personal kümmern und nicht die Opfer weiter mit ihrer Dogmatik belästigen. Opfer sollen sich unter den Schutz des staatlichen Rechts begeben und nicht des religiösen Rechts, das den Interessen der religiösen Institutionen dient – ob Scharia oder Canonica!
Zusammenstellung der Medienberichte auf: www.missbrauchsfaelle.org
Beratungsstellen
Onlineberatung vor allem für Jugendliche.
In spezialisiserten Opferberatungsstelle arbeiten Beraterinnen, die mit dem Thema «sexuelle Gewalt» vertraut sind. Sie wissen in welcher Situation sich Menschen befinden, die sexuelle Übergriffe erlebt haben.
Übersicht über Adressen in der Schweiz
Castagna
Information und Beratung für sexuell ausgebeutete Kinder und weibliche Jugendliche sowie ihre Bezugspersonen.
Kostenlos und auf Wunsch anonym, Universitätsstr. 86, 8006 Zürich, Tel. 044 360 90 40.
Opferberatungsstelle für männliche Opfer sexueller Gewalt
Telefonische und persönliche Beratung von männlichen Opfern sexueller Gewalt. Die Stelle bietet Hilfe für männliche Kinder ab 5 Jahren, Jugendliche und Erwachsene, Hallwilerstr. 78, 8036 Zürich, Tel. 043 322 15 00.
http://www.20min.ch/news/ostschweiz/story/-Gott-hilft–richtet-Hotline-fuer-Betroffene-ein-18618505
Schlagworte: Missbrauch












Stiftung “Gott hilft”
Aussen Hui, innen Pfui
Diese Betroffenen-Hotline ist nur Sand ins Getriebe.
Ein weiterer Versuch zu Vertuschen und Verheimlichen.
Siehe: BLICK VOM 11.03.2010 – Sebastian Schelbert (http://www.blick.ch/news/schweiz/ostschweiz/ich-wurde-spitalreif-geschlagen-142437)
Nur bei unabhängigen Organisationen, kann man sich wirklich Anonym beraten lassen und allenfalls Akten zur Einsicht überlassen.
Weder beim “Gott hilft” noch bei Behörden kann man wirklich Hilfe erwarten.
Einige Medien sind auch nicht Vertrauenswürdig. Besser ist es, sich vorher zu erkundigen, bevor man ins offene Messer läuft.
Als Opfer von Behördenwillkür musste ich da aufwachsen.
Ich wurde von der Lehrperson, von Betreuungspersonen und dem Heimleiter verprügelt und schikaniert.
Gemäss Statistik, ist das Risiko, gewaltsame und sexuelle Übergriffe zu erleiden, ein Mehrfaches in einer Fremdplatzierung.
Der damals verantwortliche Gemeindepräsi (Dorfkönig) brannte nach meiner Platzierung im Heim mit viel Geld durch und landete hinter Gittern. Er hat bestimmt noch anderes auf dem Kerbholz.
Das “Verkehrsschild” sollte man vor allen Kirchen und kirchennahen Institutionen aushängen.
Aus Deutschland erhalten wir den Hinweis auf das Buch von
Dr. Eugen Rugel
EIN TRAPPIST BRICHT SEIN SCHWEIGEN
Volksfremde Religion
Erkenntnisse aus einem 15jährigen Klosterleben
1938, 520 Seiten
Es wird im Internet antiquarisch angeboten und steht auch in der Universitätsbibliothek Basel zur Ausleihe:
http://aleph.unibas.ch/F/5R31XUGP6HUDBT28I715P583L91E54LV17NH2L3GGU7692C35P-42773?func=full-set-set&set_number=427297&set_entry=000005&format=999